FSP

Fachschule für Sozialpädagogik (FSP)

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Aus­bil­dungs­ziel

Staat­lich aner­kannte Erzieherin/
Staat­lich aner­kann­ter Erzieher

Auf­nah­me­vor­aus­set­zun­gen
  • Mitt­le­rer Schul­ab­schluss (Fach­ober­schul­reife) und
  • Nach­weis der per­sön­li­chen Eig­nung durch ein erwei­ter­tes poli­zei­li­ches Füh­rungs­zeug­nis und
  • Abschluss eines ein­schlä­gi­gen Aus­bil­dungs­be­rufs oder Fach­hoch­schul­reife und beruf­li­che Kennt­nisse im Berufs­feld des Sozial– und Gesund­heits­we­sens oder All­ge­meine Hoch­schul­reife und Nach­weis aus­rei­chen­der prak­ti­scher Tätig­kei­ten oder Abschluss einer nicht ein­schlä­gi­gen Berufs­aus­bil­dung, die der Fach­schul­aus­bil­dung dien­lich ist.
Versetzung/Zeugnisse/Prüfungszulassung

Stu­die­rende der Fach­schule für Sozi­al­päd­ago­gik wer­den unab­hän­gig von den all­ge­mei­nen Ver­set­zungs– und Zulas­sungs­be­din­gun­gen nur dann ver­setzt und zum Fach­schul­ex­amen zuge­las­sen, wenn die Leis­tun­gen im Lern­be­reich „sozi­al­päd­ago­gi­sche Pra­xis“ min­des­tens aus­rei­chend sind. Eine Nach­prü­fung in die­sem Lern­be­reich ist aus­ge­schlos­sen. – Ansons­ten gel­ten die all­ge­mei­nen Ver­set­zungs– und Zulas­sungs­be­din­gun­gen. Halb­jah­res­zeug­nisse entfallen.

Fach­schul­ex­amen

Am Ende des über­wie­gend fachtheo­re­ti­schen Aus­bil­dungs­ab­schnitts fin­det die theo­re­ti­sche Abschluss­prü­fung statt. Sie besteht aus drei schrift­li­chen Arbei­ten, die durch münd­li­che Prü­fun­gen ergänzt wer­den
kön­nen. Gegen Ende des ein­jäh­ri­gen Berufsa­n­er­ken­nungs­jah­res erfolgt die prak­ti­sche Prü­fung in Form eines Kolloquiums.

Prak­tika

Fach­prak­ti­sche Aus­bil­dung
1. Jahr: Schwer­punkt Kin­der von 0 bis 6 Jah­ren
Prak­tika:

  • 2 Wochen Orientierungspraktikum
  • Tage­spra­xis
  • 3 Wochen Vertiefungspraktikum

2. Jahr: Schwer­punkt Schul­kin­der und Jugend­li­che
Prak­tika:

  • 8 Wochen Blockpraktikum
  • Tage­spra­xis (1x wöchent­lich nachmittags)

3. Jahr: Berufsa­n­er­ken­nungs­jahr
Pra­xis: 12 Monate
Unter­richt:

  • ins­ge­samt 160 – 200 Unter­richts­stun­den, davon
  • min­des­tens 136 Unter­richts­stun­den in vier Block­wo­chen und
  • min­des­tens 24 Unter­richts­stun­den an sechs Nach­mit­ta­gen (Kleingruppe)

Im ers­ten und zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr liegt jeweils eine Prak­ti­kums­wo­che in den Ferien.

Kos­ten der Ausbildung

Für den Besuch des Bil­dungs­gangs wird kein Schul­geld erho­ben. Die Stu­die­ren­den tra­gen die Sach­kos­ten für den fach­prak­ti­schen Unter­richt. Eine För­de­rung nach dem Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz ist unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen mög­lich. Lern­mit­tel­frei­heit und Fahrt­kos­ten­er­stat­tung wer­den nach den jeweils gel­ten­den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen gewährt.

Ver­pfle­gung

Die Stu­die­ren­den kön­nen in der schul­ei­ge­nen Mensa ein Mit­tag­es­sen erwerben.

Unter­richts­fä­cherGesamt­stun­denWochen­stun­den
Fach­rich­tungs­über­grei­fen­der Lernbereich
Deutsch / Kommunikation120 — 2001,5 — 2,5
Natur­wis­sen­schaf­ten120 — 2001,5 — 2,5
Poli­tik / Gesellschaftslehre80 — 1201,0 — 1,5
Fremd­spra­che80 — 1601,0 — 2,0
Fach­rich­tungs­be­zo­ge­ner Lernbereich
Beruf­li­che Iden­ti­tät und pro­fes­sio­nelle Per­spek­ti­ven wei­ter entwickeln160 — 2002,0 — 2,5
Päd­ago­gi­sche Bezie­hun­gen gestal­ten und mit Grup­pen päd­ago­gisch arbeiten240 — 2803,0 — 3,5
Lebens­wel­ten und Diver­si­tät wahr­neh­men, ver­ste­hen und Inklu­sion för­dern
240 — 2803,0 — 3,5
Sozi­al­päd­ago­gi­sche Bil­dungs­ar­beit in den Bil­dungs­be­rei­chen pro­fes­sio­nell gestal­ten
600 — 8007,5 — 8,5
Erzie­hungs– und Bil­dungs­part­ner­schaf­ten mit Eltern und Bezugs­per­so­nen gestal­ten sowie Über­gänge unter­stüt­zen
160 — 2002,0 — 2,5
Insti­tu­tion und Team ent­wi­ckeln sowie in Netz­wer­ken koope­rie­ren
160 — 2002,0 — 2,5
Reli­gi­ons­lehre / –pädagogik1602,0
Ver­tie­fungs­be­reich240 — 3603,0 — 4,5
Pro­jekt­ar­beit (2. Jahr)160 — 320
Sozi­al­päd­ago­gi­sche Pra­xis in Ein­rich­tun­gen für Kin­der, Jugend­li­che und junge Erwachseneins­ge­samt 16 Wochen
Dif­fe­ren­zie­rungs­be­reich0–100ca. 1,0

Nach min­des­tens ein­jäh­ri­ger Berufs­tä­tig­keit als „Staat­lich anerkannte/r Erzieher/in“ ist der Besuch der Fach­schule für Heil­päd­ago­gik mög­lich (drei Jahre in berufs­be­glei­ten­der Teil­zeit­form). Ziel ist der Abschluss als „Staat­lich aner­kannte Heil­päd­ago­gin / Staat­lich aner­kann­ter Heilpädagoge“.

Bewer­bungs­schrei­ben mit Lebens­lauf, Kopie des letz­ten Zeug­nis­ses und zwei Licht­bil­dern rich­ten Sie bitte unter
Betrifft:
Fach­schule für Sozialpädagogik

an die
Lieb­frau­en­schule
Berufs­kol­leg des Bis­tums Münster

Herrn van Essen
Wese­ler Str. 15
47608 Geldern

Tel: 02831 97610–100
Fax: 02831 97610–123
E-Mail: lfs-geldern-bk@bistum-muenster.de