Die HEP/O fragte sich: Lebensverkürzend erkrankte Klient/innen in ihrer gewohnten Umgebung betreuen – wie geht das?

Von den Chancen und Möglichkeiten der Einbindung des Palliativnetzwerkes Niederrhein und der ambulanten Hospizbegleitung des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e. V.

Was tun, wenn Klient/innen in Besonderen Wohnformen lebensverkürzend erkrankt sind, aber – verständlicherweise! – in ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten?

Besonders praxisnahe und wertvolle Antworten auf diese Frage erhielten unsere angehenden Heilerziehungspfleger/innen im Rahmen eines Expert/innengespräches, bei dem Frau Bensikaddour das Palliativnetzwerk Niederrhein und darüber hinaus die ambulante Hospizarbeit unseres Kooperationspartners Caritasverband Geldern-Kevelaer e. V. vorstellte.

Zu den Aspekten der Palliative Care, zu denen wir einen besonders intensiven Austausch hatten und wofür uns die Expertin besonders sensibilisierte, zählten u.a.: die zentrale Bedeutung der Selbstbestimmung der Betroffenen, die Patientenverfügung in Leichter Sprache; die Einbindung der Angehörigen und Mitbewohner/innen; die Chancen des interdisziplinären Arbeitens zwischen Medizin, Pflege, Seelsorge; das Management der Bedarfsmedikation, der Wert von „Zeit“ in der Betreuung, die Kreativität in der palliativen Betreuung und Pflege.

Neben dem Wissenszuwachs zu den oben genannten Aspekten, hat dieses Gespräch mit der Expertin dafür gesorgt, dass wir wissen, an wen wir uns in einer solchen Situation wenden können und welche Unterstützung vom Palliativnetzwerk und von der ambulanten Hospizarbeit zu erwarten ist.

Text & Fotos: Andreas Mäteling


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