Inklusive Theaterpädagogik – ein Blick hinter die Kulissen der TheaterWerkstatt für unsere HEP/U
Inklusive Theaterpädagogik, die begeistert:
– ein Blick hinter die Kulissen der TheaterWerkstatt der Haus Freudenberg GmbH inklusive.
Wir, die Studierenden der Unterstufe der Fachschule für Heilerziehungspflege, hatten die besondere Gelegenheit, das inklusive Theaterstück „Die Schatzinsel“ der TheaterWerkstatt unseres Ausbildungs- und Netzwerkpartners Haus Freudenberg GmbH zu besuchen und hautnah zu erleben.
Dank unserer Lehrerin Anna Zimmermann-Hacks, die Initiatorin und Regisseurin der TheaterWerkstatt ist, durften wir bereits vor der Aufführung einen Blick hinter die Kulissen werfen und das gesamte Team kennenlernen. Dabei wurde schnell deutlich, wieviel Engagement, Organisation und vor allem Herzblut in diesem Projekt steckt. Schauspielerinnen und Schauspieler – ob mit oder „ohne“ Behinderungen -, Musiker, Techniker sowie zahlreiche Helfer arbeiteten gemeinsam daran, die Inszenierung auf die Bühne zu bringen. Besonders beeindruckend war es zu sehen, wie Inklusion im Theateralltag gelebt wird. Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Fähigkeiten gestalten gemeinsam ein Stück, in dem jeder seinen Platz findet und seinen eigenen Moment bekommt.
Hinter der Bühne herrschte eine Atmosphäre von gegenseitiger Unterstützung, Offenheit und Wertschätzung. Während letzte Vorbereitungen liefen, wurde spürbar, dass hier nicht Perfektion im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Erleben und das Vertrauen ineinander. Das Stück zeigte eindrucksvoll, wie einzigartig und wertvoll jeder einzelne Mensch ist – ganz nach dem Motto der TheaterWerkstatt: „Menschen ohne Macke sind kacke.“
Für uns als angehende Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger war dieser Besuch besonders wertvoll. Wir konnten erleben, wie theaterpädagogische Arbeit Menschen stärkt, Gefühle ausdrückbar macht und die Entwicklung von Sprache sowie Selbstbewusstsein fördert. Der Einblick hinter die Kulissen machte die anschließende Aufführung noch eindrucksvoller, da wir verstanden haben, wie viele Menschen mit einem gemeinsamen Ziel zusammenarbeiten und wie Inklusion durch theaterpädagogische Arbeit gelingen kann. Viele von uns hat es dazu motiviert, künftig auch mit diesem methodischen Ansatz in der beruflichen Praxis tätig zu werden.
Text: Judith Holtmanns, Janna Jentjens (HEP/U)
Fotos: HEP/U






