Adventlicher Infonachmittag

Das Motto: Bildung öffnet Türen – Ein Licht für deine Zukunft

Die zaghaft geäußerten Wünsche gingen nicht in Erfüllung. Leider! Wer davon geträumt hatte, dass zarte Schneeflocken aus dem Himmel über Geldern fallen würden oder aber man bei knisternder Kälte verträumt in einen sternenklaren Abendhimmel blicken könnte, der wurde enttäuscht. Es regnete und es war niederrheinisch usselig-kalt. Eigentlich schade!

Der guten Stimmung an unserem adventlich anmutenden Infonachmittag unter dem Motto „Bildung öffnet Türen – ein Licht für deine Zukunft“ tat das aber kaum einen Abbruch. Schaute man in die mit weihnachtlichen Schmuck und Lichterketten adventlich fein dekorierten sechs Weihnachtsmarkthäuschen vor dem Eingang unseres historischen, mit einer riesigen Lichterkette verzierten Schulgebäudes an der Weseler Straße, dann blickte man nur in Gesichter gut gelaunter Menschen. Sie boten das an, was man auf klassischen Weihnachtsmärkten finden kann: handwerkliche Kleinkunst, knackige Grillwürstchen, Punsch und Crêpes in unterschiedlichen Variationen. Auch die Schulseelsorge präsentierte sich dort und stellte ihre an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientierte Arbeit vor und verteilte symbolisch kleine Spiegel. Sie sollten sagen: „Ich bin ich! Und ich bin wertvoll!“

Mit dem Angebot dieses kleinen Weihnachtsmarktes sollte jedoch keineswegs dem Gelderner Event „Heiß auf Eis“ Paroli geboten werden (was wegen des Charmes sicherlich zu unseren Gunsten ausgefallen wäre 😉 ). Vielmehr ging es an diesem Nachmittag und Abend darum, in vorweihnachtlicher Atmosphäre über unsere Bildungsangebote zu informieren und zu beraten und allen Interessenten den besonderen Flair unserer Schule erlebbar zu machen.

Im Gebäude selbst war es jedenfalls muckelig warm. Freundlich begrüßt wurde man hier im mit Tannenbaum, Riesenkranz und vielem mehr dekorierten Foyer der Schule, in dem unseren freundlichen Sekretärinnen schon zahlreiche Anmeldungen entgegennahmen.

Einen kleinen Wow-Effekt bekam man dann im dezent grünlich und rötlich illuminierten Konferenzraum, wo sich unter gepflegten und natürlich auch mit Tannengrün und Lichterketten reichlich dekorierten Pavillons die einzelnen Bildungsgänge mit vielen Fotos und Filmen, mit anschaulichen Medien und Materialien präsentierten und wo sich Kolleginnen und Kollegen sowie viele Schülerinnen und Schüler versiert den vielen Fragen all derer stellten, die Konkretes zur Ausbildung an unserer Schule erfahren wollten. Was jeder dort allerorts erkennen konnte: Nicht nur die Theorie, sondern gerade die vielen praxisbezogenen Bezüge zur Berufswelt machen den Charme eines Berufskollegs aus.

Natürlich gab es auch die Möglichkeit ein wenig durch die Schule zu schlendern und einen Blick in die gepflegten Räume zu werfen. Mit etwas Glück kam man da auch an den Orten vorbei, an denen die vielköpfige Musicalgruppe für die nächsten Aufführungen im März arbeitet: natürlich in der großen Aula, in der Darsteller probten, im Meditationsraum, wo Tanzschritte und -formationen eingeübt wurden, im Textilarbeitsraum, wo die fantasievollen Kostüme entstehen, in einem der Werkräume, in dem an den Requisiten gewerkelt wurde.

Dass Kreativität an der Liebfrauenschule groß geschrieben und gefördert wird, zeigte sich über weite Strecken auch im Foyer der Schule: Musiklehrer Marius Janßen scharte da den Lehrer-Schüler-Projekt-Chor um sich und spielte am Klavier zur markanten Alt-Stimme unserer Lehrerin Vanessa Blüggel und zu den sonoren Tönen von Kollege Jürgen Terhorst an der Trompete groß auf.

Andere ließen sich vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, als der Regen aufhörte, die knackig-knusprige Bratwurst und den heißen Glühwein zwischen den adventlich erleuchteten Weihnachtsmarkthäuschen auf der Zunge zergehen. Spätestens da war wohl jedem klar: Nicht nur die Frage, auf welche Schule man nach den Sommerferien gehen soll, steht vor der Tür, sondern auch der Advent!

Text und Fotos: Ewald Hülk


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