Kooperationen

Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten im Rahmen des von ihnen gewählten Bildungsganges bereits Einblicke in Berufsfelder, die sie später durch eine Ausbildung oder ein Studium weiter ausdifferenzieren und vertiefen können. Die Kooperationen unserer Schule sollen zur weiteren Berufsorientierung und Berufsfindung beitragen.

Mit der Sparkasse Krefeld haben wir eines der führenden Finanzinstitute am Niederrhein für eine Schulpatenschaft seit 2011 gewinnen können, die der Liebfrauenschule nicht nur diverse zum Teil internetgestützte Instrumente zur Berufsorientierung der uns anvertrauten jungen Menschen zur Verfügung stellt, sondern darüber hinaus auch die ökonomische Grundbildung durch Dozenten unterstützt und durch die Bereitstellung von bewährtem fachdidaktisch aufbereitetem Material behilflich ist. Weiterhin erhält die Schule eine allgemeine finanzielle Zuwendung, die u.a. für Ausstattungsvorhaben – z.B. im Medienbereich -genutzt wird (Bericht).

Seit 2007 besteht unsere offizielle Schulpartnerschaft mit der Firma Dr. Oetker Frischeprodukte Moers KG, die u. a. frische Milchprodukte und Desserts produziert. Schon einige Jahre zuvor waren erste Kontakte mit dem Wunsch einer kontinuierlichen Zusammenarbeit geknüpft worden. Zu den konkreten Kooperationsmaßnahmen zwischen der Liebfrauenschule und der Firma Dr. Oetker zählen u. a.:

– die Bereitstellung von Praktikumsplätzen in der Qualitätssicherung oder in der Produktion für unsere Schüler/innen des Berufliches Gymnasiums im Schwerpunkt Ernährung und des Bildungsgangs Fachhochschulreife, Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft
– die Vorstellung der Ausbildungsberufe „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“, „Milchtechnologe /in“ und „Milchwirtschaftliche /r Laborant/in“ durch der Firma Dr. Oetker beim alle zwei Jahre stattfindenden schulinternen Berufsinformationstag
– Präsentationen ernährungswissenschaftlicher und lebensmitteltechnologischer Themen im Unterricht des Beruflichen Gymnasiums durch Fachleute der Firma Dr. Oetker, z.B. zu
-Warenkunde und Lebensmittelkennzeichnung
– Theorie und Praxis sensorischer Tests
– Methoden der Qualiätssicherung
– HACCP (Betriebliches Eigenkontrollsystem).

Durch die verschiedenen Aktionen erhalten unsere Schüler/innen Einblicke in die betrieblichen Abläufe eines Großbetriebs der örtlichen Lebensmittelindustrie. Die professionelle fachliche Information durch die Firma ergänzt und bereichert den theoretischen Unterricht (aktueller Bericht). So mancher Schüler hat über sein Praktikum bei Dr. Oetker eine attraktive Lehrstelle gefunden.

Das Gelderner Sanitätshaus Kessels ermöglicht uns sowohl durch die Bereitstellung zahlreicher Pflegehilfsmittel, die der Schule zu Beginn der Kooperation als großzügige Spende übergeben wurden und die fortlaufend aktualisiert werden, als auch durch die Mitwirkung von Experten zu pflegefachlichen Themen im Unterricht (z.B. zum Wundmanagement, zu Orthopädie-Hilfsmitteln, zur Stomaversorgung, zur Sondenkosternährung) eine praxisnahe und an den neuesten pflege- und rehabilitationswissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtete Ausbildung.

Über den Erwerb von Handlungskompetenzen im Umgang mit aktuellen Pflegehilfsmitteln und über die von Experten vermittelten Fachkompetenzen hinaus, erhalten unsere Schüler/innen im Rahmen der Begegnungen mit Experten einen Einblick in deren beruflichen Alltag und somit einen Eindruck vom jeweiligen Berufsprofil in den möglicherweise auch als zukünftiges Berufsfeld für unsere Schüler/innen interessanten Bereichen Pflege, Rehabilitation und Orthopädie.

Ferner nimmt die Firma Kessels an den regelmäßig stattfindenden Berufsinformationstagen unserer Schule teil. In diesem Rahmen werden die im Unternehmen angebotenen Ausbildungsberufe (z.B. Ausbildung zur/zum Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen) sowie die Zugangsvoraussetzungen und die Möglichkeiten zur Durchführung eines Schnupperpraktikums vorgestellt.

Das Landesprogramm Bildung und Gesundheit unterstützt die Schulen in vielen Bereichen der Bildungsarbeit und Gesundheitsförderung. Wie die anderen Programmschulen hat sich unsere Schule mit der Teilnahme verpflichtet, gesundheitsrelevante Rahmenbedingungen für alle an der Schule Beteiligten zu verbessern, das Gesundheitsbewusstsein zu fördern und damit auch die Bildungsqualität in der Schule zu optimieren.
Die in Netzwerken organisierten Schulen tauschen sich regelmäßig auf Regierungsbezirks-, Stadt- und Kreisebene aus, werden durch unterschiedlichste Fortbildungen unterstützt und können durch Maßnahmeanträge ihr gesundheitsförderliches Profil stärken sowie Hilfen auf dem Weg zur guten, gesunden Schule erhalten. Unterstützt werden sie dabei durch die AOK, die Barmer-GEK, den Landesverband Nordwest der BKK sowie die Unfallkasse NRW. Auch das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW fördert durch die Bereitstellung ausgebildeter Beratungslehrer das Engagement der Programmschulen.

Informationen über weitere Kooperationen: Caritas, Arbeitsagentur, Liebfrauen-Realschule und St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort